Reisetipps Bolivien

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Bolivien: Stand Juni 2008

Einreise über Caseres:
Die Ausreiseformalitäten müssen bereits in Caseres erledigt werden.
An der Grenze wurden keine Kontrollen bzgl. Lebensmittel durchgeführt. Das Fahrzeug hat auch niemanden interessiert. Ausreisestempel wird bei der Policia Federal (S 16°05193’, W 57°40543’)in den Pass gedrückt. Zolldokument für das Fhzg. Wird bei der Receita Federal (S 16°04340’ W 57°41209’) einbehalten und ein neues für die Einreise nach Bolivien ausgestellt, dann fährt man noch 100km Asphalt bis zur bolivianischen Grenze Sant Matias. Hier werden die Pässe nur kontrolliert und eine Maut von 15 Real verlangt.
Im Ort Sant Matias geht man mit dem Pass zur „Migration“ (ungefähr zwischen Ortseingang und Plaza auf der Linken Seite). Hier gibt es den Einreisestempel in den Pass. Das Dokument aus Caseres für das Fhzg. Muss man bei der Zollstation am Ortsausgang (S 16°21237’, W 58°24593’), gegenüber Tankstelle abgeben und bekommt ein neues für Bolivien ausgestellt. Dieser Posten öffnet erst um 9 Uhr morgens.
Wir bekamen 30 Tage in den Pass gestempelt.

Fahrzeug und Unterwegs:
Wir haben in Sant Matias in einem Supermarkt Dollars gewechselt, damit wir an der Tankstelle gleich den günstigen bolivischen Sprit tanken können.
Ansonsten gibt es bis Sant Ignacio (310km) nur „Schwarzsprit“ zu kaufen.

Die Piste ist die ersten 200km in recht gutem Zustand, der Rest ist miserabel. Wir brauchten für die letzten 100km genauso lang, wie für die ersten 200km.
Es geht über Holzbrücken durch den Urwald und zum Schluss durch Weideland.
Es gibt einige Kontrollposten, die manchmal auch nach Geld oder nur Cola verlangen. Wir haben nichts gegeben und konnten trotzdem fahren. Hier werden meistens die Pass und Fhzg-daten in ein Buch eingetragen.
Kurz vor Sant Ignacio ist der letzte Posten. Hier muss auch wieder Maut entrichtet werden. Wir haben für die Stecke bis Santa Cruz 43 bol. Bezahlt. Darauf achten, dass man nur für eine Strecke bezahlt (heißt IDA).

Der Diesel kostet zur Zeit (Juni 2008) umgerechnet ca. 33 eurocent.

Finanzen:

In Sant Matias kann man Dollar tauschen oder auch mit Real bezahlen.
In Sant Ignacio gibt es wohl eine Bank, bei der man am Schalter Bargeld über die Kreditkarte erhält. Haben wir nicht ausprobiert. Ansonsten einige Wechselstuben.


Übernachten:
Vereinzelt gibt es Campingplätze, die Preise wissen wir noch nicht. In Sant Ignacio kann man in der Casa Suiza übernachten. Ein Hostal mit kleinem Hof für 1-2 Fahrzeuge.

 

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