April 08

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30.03. - 03.04.

Von Bilbao nach Dakar

Bilbao
Da wir bis am Abend im Hafen von Bilbao liegen, nutzen wir den ersten richtigen Sonnentag und fahren mit dem Taxi in die Stadt.
Es ist eine wirklich schöne Stadt, die sehr aufgeräumt und sauber wirkt. Immer wieder große Grünanlagen mit riesigen Springbrunnen, wunderhübsche alte Häuser, und vor allem Spielplätze für Laila sind genug vorhanden.
Am Mittag steigen die Temperaturen auf angenehme 24 Grad. Noch schnell ins Internetkaffee, ein paar Bier und dann wieder zurück an Bord, um das Abendessen nicht zu verpassen.

Auf See vor Spanien und Portugal
In der Nacht legt die bis dahin randvoll beladene Grande Amburgo dann wieder ab und wir nehmen Kurs auf Dakar, welches wir in ca. 5 Tagen erreichen.

Wir werden oft wach, da draußen ein Sturm tobt, der das riesige Schiff im Wasser hin und her beutelt. In der Kabine fallen unsere Sachen vom Schrank, aber zum Glück werden wir nicht seekrank.

Am nächsten Tag können wir uns schon wieder draußen in die Sonne setzen.

Highlights an Bord
So ein Tag an Bord vergeht sehr schnell. Hätten wir nicht gedacht.
Man hat mindesten 3 Highlights pro Tag, die da wären: Breakfest, Lunch and Dinner.
Nach diesen Programmpunkten ist man dann sehr, sehr müde, sodass man sich davon erholen muss.
Entweder mit schlafen, Laptop anschmeißen, mit den anderen plaudern oder an Deck sitzen bzw. liegen und die Aussicht genießen und natürlich etwas Spanisch lernen. Bei letzterem fallen uns aber immer wieder schnell die Augen zu.

Gestern bekamen wir noch eine Unterweisung über die Benutzung der Schwimmwesten und entsprechendes Verhalten bei Notfällen.

Durch unseren Mitreisenden Leo erfahren wir sehr viel über Argentinien und andere südamerikanische Gepflogenheiten, die uns für unsere Reise sehr nützlich sein werden. Er ist in Buenos Aires geboren und kennt sich daher gut aus.

Verpflegung
So langsam sind wir auch abgesättigt, dass wir schon mal den einen oder anderen Menüpunkt der Karte auslassen.

Wir werden auch noch Bilder des Essens und des entsprechen Angebots auf der Karte machen, damit ihr euch das besser vorstellen könnt.

Laila ...
bekommt nach wie vor täglich feine Schokolade oder andere unnütze Dinge geschenkt.
Der Chefingenieur wollte Laila schon eine Puppe kaufen, da er ihr den Spitzname „sweet doll“ (Puppe) gegeben hat.
Außerdem plagt sie ein bisschen das Heimweh - besonders wenn sie im Fotobuch blättert und all ihre/unsre lieben Freunde und unser Häuschen betrachtet. Damit haben wir am aller wenigsten gerechnet. Aber sie wird durch unsre Mitreisenden und der Crew immer wieder auf andre Gedanken gebracht.
Sie wird von Tag zu Tag neugieriger und experimentierfreudiger, was uns immer wieder auf Trab hält.

02.04.08

In der Nacht passieren wir die kanarischen Inseln. Schade, wir hätten Sie gerne mal bei Tag gesehen und wären auch für einen Badestopp kurz über Bord gegangen!!!

Es ist ein herrlicher Tag. Wir nähern uns Dakar (1200km, bei 33km/h ca. 1,5 Tage) und auch den entsprechenden Temperaturen.
Kurze Hosen sind nun angesagt. Leider gibt es auf diesem Schiff doch keinen Pool, wovon wir immer ausgegangen sind!!!
So haben wir Laila’s Planschwanne aus dem Auto geholt und ich muss immerzu den Wasserträger spielen, wenn das kostbare Nass „verspielt“ ist.

Am Nachmittag können wir Wale sichten, die ihre Buckel und eine riesige Wasserfontaine zur Schau stellen. Direkt vor unseren Augen tummeln sich einige Thunfische von ca. 1m Länge.

Richard hat am morgen bereits Delphine gesehen. Das gibt Hoffnung, dass wir auch bald welche zu Gesicht bekommen

Der „Messman“(serviert uns immer das Essen) schneidet mir heute Abend nach Dienstschluss die Haare. Mal sehen, was dabei herauskommt. Der Chefingenieur sieht geschnitten jedenfalls ganz gut aus. Nur mit dem Unterschied, dass ich keinen indischen Borsten-Haarwuchs habe.

Soviel für heute.


04.04 - 07.04.

04.04.08 Dakar
Wir fahren nach vielen Stunden des Ankerns vor Dakar nun am Abend um 22Uhr Ortszeit in den afrikanischen Hafen ein.
Geplant war zumindest ein kurzer Abstecher in ein Internet Kaffee, um wieder ein Lebenszeichen und Neuigkeiten los zu werden, aber es wurde uns aus Sicherheitsgründen von einem Landgang in der Dunkelheit abgeraten. Wegen 5 Dollar ein Messer in den Rippen zu haben - darauf können wir gerne verzichten.

In Dakar werden nur wenige Container, Riesenturbinen und dergleichen abgeladen und nicht viel eingeladen.
Es kommen nur einige Afrikaner an Bord, die beim Rangieren der Fhzge helfen sollen. Das ist für Richard und mich ein Grund mal auf unserem Fhzg Deck vorbei zu schauen. Es ist unfassbar, wie es dort abgeht!!! Hier werden momentan nur Fhzge umgeschichtet, um sie in den kommenden Häfen schneller von Bord zu bekommen. Ein Sicherheitsmann der Grimaldi wurde bei unseren Fhzgen abgestellt. Er kommandiert nun 5 Afrikaner, die anderen Autos entsprechend zu rangieren. Einer sitzt auf einer Eisenstange und schläft alle 5 min. ein. Kaum sitzen die anderen in den Autos dreht einer die Radioanlage volle Pulle auf. Daraufhin steigen alle bei laufendem Motor wieder aus und schwingen die Hüfte nach afrikanischer Manier.
Unser Grimaldimann schüttelt unentwegt den Kopf und pfeift die Truppe dann wieder zum Einsteigen an. Dann fahren die 4 Autos auf ein anderes Deck. Der 5-te ist ja schon wieder eingeschlafen und bewacht unseren Grimaldimann.
Wir schauen uns das Schauspiel 20 Min. an, entschließen dann, dass wir uns nicht um unsre Fhzge sorgen müssen. Morgen früh ein Kontrollgang, das sollte reichen.
Die größte Sorge der Crew besteht darin, keine blinden Passagiere aufzunehmen. Es kommt wohl öfter vor, dass ein Afrikaner einfach im zu rangierenden Auto sitzen bleibt und dann mit nach Südamerika fährt. Die Kosten für den ganzen Ärger muss nämlich dann die Reederei zahlen.

Wir gehen um 0:00 schlafen, die Crew vollbringt eine sehr anstrengende Nachtschicht, denn wie geplant startet die Grande Amburgo bevor wir aufwachen.

P.S.: Der Haarschnitt ist übrigens sehr passabel. Der Messman ist uns somit ein Stück näher gekommen. Ich bin nun auch sein „friend“.

05.04.08

Auf nach Banjul, Gambia. Das ist nicht weit, aber das Schiff kann hier nur bei Flut in den Hafen einfahren. Mal sehen, wie lange wir darauf warten müssen.

Heut haben wir Delphine gesehen. Scheinbar haben sie nur kurz nach Luft geschnappt und sind dann wieder abgetaucht. Schade - viel zu kurz!!!

Tagsüber ist es unheimlich schwül. Wir können die Küste nicht sehen, da es immerzu sehr diesig ist. Ab und an kommen kleine „Fischerboote“ (Nusschalengroesse) vorbeigefahren.

05.-06.04.08 Banjul

Wir ankern den ganzen Nachmittag vor Banjul. Die Flut kommt erst am Abend, sodass es Mitternacht wird, bis das Schiff am Kai anlegt. Der Hafen ist sehr übersichtlich und das Wasser sehr seicht.
Wie immer legt die Crew sofort los mit der Entladung der ganzen Autos, die bei uns keine Abgasnorm oder Tüv erfüllen.

Am Morgen erkundigen wir uns, ob ein Landgang möglich ist.
Nur durch Bezahlung einer horrenden Gebühr könnten wir das Hafengelände verlassen. So beobachten wir das Treiben auf dem sonntäglichen Bazar und das An- und Ablegen der kleinen Fährschiffe durch das Fernglas.

Man könnte den ganzen Tag zusehen, wie die wunderbar bunt gekleideten afrikanischen Frauen ihre Bazarerrungenschafen oder Verkaufsgut in riesigen ebenso farbenfrohen Beuteln zum Fährschiff tragen. Umfallen kann man auf den uralten Schiffchen wirklich nicht. Sie sind so mit Menschen, Autos, LKW’s und Eselskarren überladen, dass alles nur stehend draufpasst.
Zeitgleich findet auf unserem Oberdeck mal wieder ein Formeleinsrennen statt. Die Reifen quietschen, die Motoren heulen ohne Rücksicht auf Verluste, bis sich eines nach dem anderen Auto in den Seilen des Kranes nach unten bewegt. Auf Deck sind sie noch fahrtüchtig unten angekommen, geht nichts mehr oder die Kupplung wurde endgültig verheizt!!!
Also, ihr merkt schon, es ist gar nicht langweilig auf so einem Schiff, wie viele immer dachten.

Auch Delfine tümmeln sich 30m vom Schiff entfernt im seichten Wasser. Wir können sie eine ganze Zeit verfolgen.

Da heute Sonntag ist, hat der Koch für den abendlichen Nachtisch etliche Bleche feinen Kuchen gebacken, und da Laila immer wieder bei ihm vorbei schleicht, bekommt sie die ersten beiden Stücke schon am Mittag serviert.

Laila geht immer offener mit der ganzen Crew um. Nun kennt sie die Gesichter und möchte nicht gleich auf den Arm von Mama oder Papa, wenn ihr jemand zu nahe kommt.

Um unsere Autos müssen wir uns auch hier keine Sorgen machen. Alles, samt Fahrstuhl ist mit dicken Schlössern abgesichert.
Die Crew hat wieder alle Hände voll damit zu tun, die Fisch-, Klamotten- und alles Mögliche – Händler an der Laderampe abzuwimmeln. Immerhin kauft unser Koch kiloweise Shrimps und Riesengarnelen.

Am Abend ist wieder der passende Wasserstand erreicht, sodass wir in Richtung Freetown, welches wir in ca. 1,5 Tagen erreichen werden, auslaufen.

07.04.08

Zum Mittagessen können wir uns heute den Bauch mit oben besagten Shrimps und gegrillten Riesengarnelen vollschlagen. Den Fleischgang lassen wir dafür gerne aus!!!

Viele Grüße aus Afrika
Jürgen , Petra, & Laila


08.04 - 11.04.

08. – 09.04.08 Freetown
Auch hier - ewiges Warten, bis wir im Hafen einlaufen dürfen. Anfänglich sehen wir prächtige Häuser und Grundstücke. Je mehr wir uns doch dem Hafen nähern, desto „armseliger“ wird die Umgebung (Wellblechhäuser dicht an dicht, haufenweise Schutt und Zerstörtes)

Buntes Treiben - eifriges Schaffen der Crew und des Bodenpersonals.
Der afrikanische Arbeitsstil verlangt uns immer wieder ein Lächeln ab: Eine handvoll Leute versammelt sich ums abgeladene Auto herum, dann muss als erstes immer die Hupe auf volle Funktionstüchtigkeit hin überprüft werden, bevor der Rest des z.T. noch fahrbaren Vehikels auseinandergenommen wird. Und wenn´s ums schieben geht, ist keiner mehr greifbar. Jedes Auto wird einzeln geschoben. Bis nach 3 Std. dann einer mal auf die Idee kommt, das sie es auch mit abschleppen probieren könnten. Echt amuesant mit an zuschauen!!!

Eigentlich wollten wir noch von Bord gehen, um uns ein wenig die Füsse zu vertreten. Als es dann zeitlich möglich gewesen wäre, hielt es Laila für angebrachter, ein Mittagsschlaeffchen abzuhalten. Tja, soo viel zu beobachten und zu kommentieren macht halt ganz schön müde!!!


10. -11.04.08 Auf, auf zur Atlantiküberquerung

Unser Schiff verlässt recht früh den Hafen. Nach erfolgreichem Wendemanoewer heisst es fuer uns jetzt endlich: Atlantik- und Äquatorueberquerung!

Der Tag verlaeuft recht unspektakulaer, ausser das Laila das leergeraeumte Oberdeck für sich als neue Spielmöglichkeit entdeckt. Und das birgt für sie natürlich enorme Bewegungsvorteile - was uns wiederum auch nix schadet!!!

In den frühen Morgenstunden überqueren wir den Äquator - Leider gibt es keine Äquatortaufe!!

Die Zeitumstellerei macht uns etwas zu schaffen. Wir kommen gar nicht recht hinterher. Fast täglich sollen wir die Uhr eine Std. zurückstellen. So das Laila mittlerweile 5.36 Uhr ausgeschlafen hat und Programm fordert!! (anstatt anfänglichen, traumhaften 8.30er Uhr-Zeiten) Schnell ein Happen zum Frühstück, Fangen spielen auf Deck, Treppen hoch und runter, „Sweetis“ abholen, etc. Die Kleine hält uns ganz schön auf Trapp.

Jürgen und weitere männliche Technikinteressierte waren am Vormittag im Maschinenraum zu Gange. Siehe Bilder und Absatz: Maschinenraum

Heute Nachmittag konnten wir einige „fliegende Fische“ und im Sturzflug, fischfangende Möwen beobachten – echte Akrobaten – wunderschönes Schauspiel.

Der Meerblick ist gigantisch – und wie unser Spanischlehrer schon ankündigte – ist das Meer wie ein Spiegel. Wirklich genial: aalglatt, nur ganz sanfte, kaum spürbare aber rhythmisch aufeinander abgestimmte Wellenbewegungen, die unterschiedlichsten Blautöne und der sonnenerfüllte Himmel (mit ein paar Wölkchen) - einfach faszinierend!!! Es laesst sich kaum in Worte fassen.

Andererseits hat es im Zimmer tagsüber an die 30°C - abends 20.45Uhr immer noch stolze 28,3°C. Es ist angenehmer, sich draussen im Schatten bei einem lauen Windchen aufzuhalten.
Nachts bleibt wohl besser das Fenster geoeffnet, um wenigstens ein bisschen frischen Luftzug zu spueren.

Maschinenraum (oder kleiner Ausflug für Technikinteressierte!!)

Das Herz der Grande Amburgo: In einem Wort gesagt GIGANTISCH!!!
Befindet sich ca. 3m unter dem Wasserspiegel.

Schweizer Patent
Ca. 18500 KW
8 Zylinder, 2-Takter
Kolbendurchmesser 68cm, Kolbenhub 1,85m
Maschinenhöhe insgesamt ca. 7m
Verbrauch: ca. 3 Tonnen Schweröl in der Stunde!!!
14 Tanks, in denen ca. 2500 Tonnen Schweröl Platz finden
Läuft max mit 85 Prozent Auslastung. Das sind ganze 112 Umdrehungen der Kurbelwelle pro Minute.

Max. Speed 19 Knoten (ca. 35-40km/h)

Zudem 4 Generatoren, die für Strom sorgen (Pro Generator um die 800KW) und auch zum Starten der Hauptmaschine.

2 Luftkompressoren, mit denen zum Starten Druck in die Brennkammern gelangt, damit sich das Ganze auch anfängt zu bewegen.

Außerdem gibt es dort unten noch eine Salzwasseraufbereitungsanlage und eine Kläranlage für die Fäkalien.

Masse und Ladekapazitaeten:
Gesamtlaenge : 260m
Höhe: 33m

Es können 3515 Autos und 1321 20-Fuss Container geladen werden. Das entspricht 56700 Brutto Registertonnen, wobei eine davon ca. 3 Kubikmeter Raum entspricht!!!

Die Bilder spiegeln leider nicht die Lautstärke wieder, die im Maschinenraum herrscht und auch nicht ganz die Dimensionen, aber immerhin könnt ihr euch einen Eindruck darüber verschaffen.


12.04 - 13.04.

12.-13.04.08 Südamerika wir kommen und Barbecue an Deck

Mit großen Schritten nähern wir uns dem südamerikanischen Kontinent.

Der erste Hafen wird Salvador in Brasilien sein, den wir ab Freetown nach 5 Tagen und ca. 4000 Seekilometern am 13.4.08 erreichen werden.

Zum Lunch wird uns heute verkündet, dass es am Abend ein Barbecue an Deck gibt.
Seht euch die Bilder an. Es ist ein wirklich einmaliges Erlebnis auf einem schwimmenden Fussballfeld mitten auf dem Altantischen Ozean eine Grillparty mitzuerleben.

Zur Vorspeisen wie immer feine Pasta, dann Lammkoteletts, Chicken, Würste, eingelegte Auberginen, Octopus salat und und und.
Ein wahres Gelage in kulinarischen Köstlichkeiten, herrlich!!!
Mir spannt heute noch der Bauch!!!

Auch mit alkoholischen Getränken wird heute nicht gegeizt. Wir kommen mit einigen Crewmitgliedern näher ins Gespräch und auch der Kapitän lässt sich von Laila des öfteren ein Lächeln aus dem Gesicht leiern und schenkt uns munter Wein und stärkere Sachen ins Glas.

Es ist ein sehr netter Mann, der aber sonst immer etwas grimmig dreinschaut. Immerhin hat Laila vor einigen Tagen einen Fussball von ihm Geschenk bekommen.


Heute am 13. Apr. 2008 ist unser 20-igster Tag an Bord, zwar noch etwas vom letzten gestrigen Whisky geschwächt, aber in voller Freude auf einen Landgang und den Kontinent, den wir die nächsten Monate bereisen werden.

11:00 Uhr: Laaaannnnd in Sicht!!!
20:30 Uhr: Wir liegen vorm Hafen von Salvador und können morgen anlegen.
Wenn alles rund läuft hoffen wir für ein paar Stunden an Land gehen zu können und wenigstens ein paar Dosen Bier und ein Internetcafe auftreiben zu können.


14.04 - 16.04.

14.-15.04.08 Von Savaldor nach Vitoria

Morgens um 6 Uhr laufen wir dann am Dock ein, sodass wir gegen 10 Uhr an Land gehen können.
Leider ist nicht viel Zeit, da wir um 13 Uhr schon wieder zurück sein müssen.
Bargeld wechseln in Hafennähe ist schier unmöglich, sodass wir noch mal aufs Schiff müssen und unsere EC-Karte holen. Somit ist schon 1 Stunde vergangen. Dann 1 Std. ins Internetcafe, ein kühles Bier, ein bisschen rumgeschlendert und wieder an Bord zum Mittagessen gewesen.

An Bord können wir beim netten Koch ein paar Dosenbier kaufen, sodass wir die etwas kühleren Stunden am Abend noch länger an Deck verbringen, während wir schon wieder auf dem Weg nach Vitoria sind.

16.04.08 Vitoria (immer noch Brasilien)

Zu aller erst möchten wir heute aus Vitoria unserer lieben Silke nachträglich und der süßen Nadja (zum heutigen) ganz herzlich zum Geb. gratulieren!! Auf dass es euch gut geht und ihr ein feines Weinchen für uns mittrinkt!!! Bleibt gesund und munter, wir denken an euch!!

Wir hatten heute einen wunderbaren Landausflug. Mit dem Taxi 15-20 min. (20 Real, ca.8 Euro ) zum Shoppingcenter, der uns nicht unbedingt umgeworfen hat. Aber danach unweit zu Fuß an einen Traumsandstrand mit Palmen, der uns und vor allem Laila dann den ganzen Nachmittag gefesselt hat. Mit Petra, Richard, Leo und Martin ein paar Bier, ein lecker Mittagessen und zum Nachtisch den ersten Caipirinha zu uns genommen (Reinhard du hast Recht, die Mischung ist gewaltig!!!) Im Atlantik baden gehen, kleine Inselchen zum Greifen nahe, unter Palmen sitzen, Katamarane und Angler bestaunen und das alles mitten in einer Großstadt mit unbeschreiblich naher Skyline. Einfach umwerfend für uns Europäer.
Es war einfach genial, um es auf den Punkt zu bringen.

Jetzt genießen wir noch das grandiose Auslaufen aus dem Hafen bei Nacht, um dann hundemüde in die Koje zu fallen. Morgen mehr aus Rio. Gute Nacht.


17.04 - 18.04.

17.-18.04.08 Rio de Janeiro

Leider können wir Rio nur vom Schiff aus unter die Lupe nehmen, da wir erst gegen Abend am Dock festmachen und es am morgen schon wieder weiter geht.

Es werden Unmengen neue Landrover Discovery ausgeladen und ebenso viele Fiat und VW wieder eingeladen. Die Laderei dauerte fast die ganze Nacht und das Einschlafen fällt uns durch das noch ewige andauernde Reifengequietsche nicht sonderlich leicht.

Dafür hat uns aber die Einfahrt in den Hafen von Rio mal wieder voll entschädigt. Ein Erlebnis der Extraklasse!!! Copacobana, Zuckerhut und Statue zeigen sich für uns auch mal ohne Nebelschleier.
Bei Nacht soll es angeblich noch imposanter sein, aber wir sind auch so wahnsinnig begeistert.
Die Sichtweise vom Wasser aus bekommt man nicht alle Tage vor die Linse.

Es wird nun langsam auch spürbar kühler, sodass wir die Klima in der Kabine zum Schlafen abschalten können. Wir fahren ja auch Richtung argentinischen Herbst hinein.
Aber keine Sorgen, tagsüber laufen wir immer noch in kurzer Hose rum.

Was haltet ihr von Laila’s neuem Spielzeugkran ???

Er ist für Lasten bis 50 Tonnen ausgelegt und sollte somit eigentlich unsere ganze Reise überleben. Wir kaufen keinen Plastikschund mehr!!!

Soviel aus Rio
Der nächste Stopp wird in Santos (Hafen von Sao Paulo) sein. Dauer nur ein paar Stunden.


19.-22.04.08

19.-22.04.08 Von Santos (Brasilien) über Montevideo (Uruguay) nach Zarate (Arg.)

19.04.08
Santos ist angeblich der größte Hafen und Umschlagplatz ganz Lateinamerikas, was auf schnellen Blick nicht sofort auffällt.
Das Zentrum der Stadt unweit des Hafens erreichen wir mal wieder mit dem Taxi aber es enttäuscht uns etwas, sodass wir uns bald weiter zum Strand chauffieren lassen. Da Wochenende ist, tummeln sich dort Menschenmassen. Trotz allem herrscht eine sehr entspannte Atmosphäre und wir lassen uns in einer der vielen Bars zum Essen und trinken nieder. Für Laila gibt es endlich mal wieder mal einen großen Spielplatz im Sand.

 Am Nachmittag sind wir wieder an Bord und bald stechen wir schon wieder in See. Auf nach Montevideo. Von dort liegt nur noch der Hafen von Zarate dazwischen und wir können endlich für eine lange Zeit von Bord (Buenos Aires).
 Nach nunmehr 4 Wochen an Bord freuen wir uns wirklich wieder auf was anderes.

brigens, das Auslaufen aus Santos ist bei Nacht auch wieder ein Erlebnis für sich. Millimetergenau muss das Schiff durch ein nicht endendes, enges Fahrwasser manövriert werden. Links uns rechts befinden sich 100 tausende Lichter, kleine Fähren kreuzen vor uns den Weg. Das Auge weiß gar nicht, wo es hinsehen soll. Wenn man sich auf Deck um 360 Grad dreht, fühlt man sich wie im Riesenkino mit Rundumleinwand.
 Wir können uns kaum satt sehen!!! Traumhafte Erlebnisse bei ein paar Gläschen Wein. Das hat was!!!

 20.04.08
2 Tage ohne Landgang bzw. Hafen stehen bevor, sind aber genauso schnell wieder vorüber.

21.04.08
Stopp, da war doch was!!!
 Unsere „Riebele“ (Stefan) hat heute Geburtstag!!! Wir wünschen Dir von Herzen alles Gute und Liebe zu deinem Wiegenfest und noch viele gemeinsame Kilometer mit dem Hanomag.

Am Abend erreichen wir Montevideo. Die Stadt macht einen sehr ordentlichen, sauberen sowie sicheren Eindruck. Petra geht mit den anderen noch das ein oder andere Bierchen trinken. Zu Fuß kann hier alles erreicht werden. Das ist sehr einlandend aber heute bin ich einmal der Babysitter, es wird uns nicht langweilig. Der Benz muss umgeparkt werden, damit die alten LKW hinausgezerrt oder gedrückt werden können. Fahrbereitschaft hat Seltenheitswert!! Viele stammen aus Polen, denke das sagt schon alles über den Zustand.
 Hier befindet sich außerdem das Internetkaffe direkt am Kai. Wir haben aber heute keine Lust auf die Kiste.

22.04.08
Früh am Tag starten wir Richtung Zarate, der letzte Hafen vor unserem Ziel Buenos Aires.
 Es geht den endlosen Flusslauf des Rio Parana aufwärts und bei besserer Sicht zum greifen nahe, an unserem eigentlichen Ziel vorbei.
 Durch politische Aufstände wurden in der Nähe von Zarate angeblich Brände gelegt, die monströse Rauchentwicklung zur Folge hatten, sodass einige Schiffe bis zu 4 Tage den Hafen nicht anfahren konnten. Laut Offizier betrifft uns das aber nicht mehr.

Langsam müssen wir schon wieder an den Auszug aus unserer „schönen“ Bleibe auf der Grande Amburgo denken.

 


23.4.-29.4.08

19.-22.04.08 Von Santos (Brasilien) über Montevideo (Uruguay) nach Zarate (Arg.)

19.04.08
Santos ist angeblich der größte Hafen und Umschlagplatz ganz Lateinamerikas, was auf schnellen Blick nicht sofort auffällt.
Das Zentrum der Stadt unweit des Hafens erreichen wir mal wieder mit dem Taxi aber es enttäuscht uns etwas, sodass wir uns bald weiter zum Strand chauffieren lassen. Da Wochenende ist, tummeln sich dort Menschenmassen. Trotz allem herrscht eine sehr entspannte Atmosphäre und wir lassen uns in einer der vielen Bars zum Essen und trinken nieder. Für Laila gibt es endlich mal wieder mal einen großen Spielplatz im Sand.

 Am Nachmittag sind wir wieder an Bord und bald stechen wir schon wieder in See. Auf nach Montevideo. Von dort liegt nur noch der Hafen von Zarate dazwischen und wir können endlich für eine lange Zeit von Bord (Buenos Aires).
 Nach nunmehr 4 Wochen an Bord freuen wir uns wirklich wieder auf was anderes.

brigens, das Auslaufen aus Santos ist bei Nacht auch wieder ein Erlebnis für sich. Millimetergenau muss das Schiff durch ein nicht endendes, enges Fahrwasser manövriert werden. Links uns rechts befinden sich 100 tausende Lichter, kleine Fähren kreuzen vor uns den Weg. Das Auge weiß gar nicht, wo es hinsehen soll. Wenn man sich auf Deck um 360 Grad dreht, fühlt man sich wie im Riesenkino mit Rundumleinwand.
 Wir können uns kaum satt sehen!!! Traumhafte Erlebnisse bei ein paar Gläschen Wein. Das hat was!!!

 20.04.08
2 Tage ohne Landgang bzw. Hafen stehen bevor, sind aber genauso schnell wieder vorüber.

21.04.08
Stopp, da war doch was!!!
 Unsere „Riebele“ (Stefan) hat heute Geburtstag!!! Wir wünschen Dir von Herzen alles Gute und Liebe zu deinem Wiegenfest und noch viele gemeinsame Kilometer mit dem Hanomag.

Am Abend erreichen wir Montevideo. Die Stadt macht einen sehr ordentlichen, sauberen sowie sicheren Eindruck. Petra geht mit den anderen noch das ein oder andere Bierchen trinken. Zu Fuß kann hier alles erreicht werden. Das ist sehr einlandend aber heute bin ich einmal der Babysitter, es wird uns nicht langweilig. Der Benz muss umgeparkt werden, damit die alten LKW hinausgezerrt oder gedrückt werden können. Fahrbereitschaft hat Seltenheitswert!! Viele stammen aus Polen, denke das sagt schon alles über den Zustand.
 Hier befindet sich außerdem das Internetkaffe direkt am Kai. Wir haben aber heute keine Lust auf die Kiste.

22.04.08
Früh am Tag starten wir Richtung Zarate, der letzte Hafen vor unserem Ziel Buenos Aires.
 Es geht den endlosen Flusslauf des Rio Parana aufwärts und bei besserer Sicht zum greifen nahe, an unserem eigentlichen Ziel vorbei.
 Durch politische Aufstände wurden in der Nähe von Zarate angeblich Brände gelegt, die monströse Rauchentwicklung zur Folge hatten, sodass einige Schiffe bis zu 4 Tage den Hafen nicht anfahren konnten. Laut Offizier betrifft uns das aber nicht mehr.

Langsam müssen wir schon wieder an den Auszug aus unserer „schönen“ Bleibe auf der Grande Amburgo denken.

 

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